Home > Berichte >  Schnupperworkingtest 22. August 2011

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Schnuppern im Forst 2011

Für den Schnupperworkingtest am 21.08.2011 der BZG Oberpfalz hatte Petrus schönes und trockenes Wetter versprochen und dieses Versprechen auch fast– bis auf einen kleinen Regenschauer fast am Schluss – gehalten.

Um 8:00 Uhr trafen sich 29 Hundeführer und ihre Retriever in Sulzbach–Rosenberg im Gasthof "Zum Bartl"zur Prüfung der Unterlagen. Nach einer kurzen Begrüßung und der Einteilung der Gruppen fuhren alle gemeinsam ins Revier. Dort begann auch bald das Richten durch Petra und Achim Beringer und Martin Kuse.

Alle Teams hatten sechs ganz unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen. Es wurden alle Grundlagen der Dummy-Arbeit abgefordert wie Fußarbeit, Steadiness, Markierfähigkeit, Apportierfreudigkeit, Ausdauer und Arbeitsweise. Die Aufgaben wurden jedem Hundeführer am Anfang sehr genau erklärt. Dank der einfühlsamen Richter konnte jeder Hund jede Aufgabe erfolgreich beenden. Fragen der Hundeführer vor und nach den jeweiligen Aufgaben wurden ausführlich beantwortet und für das weitere Training gab es zahlreiche Tipps und Vorschläge. Ganz herzlichen Dank an Petra und Achim Beringer und Martin Kuse dafür!

Nach Abschluss der Aktivitäten im wunderschönen Jagdrevier – das wir wirklich sehr großzügig nutzen durften, kehrten wir "zum Bartl" zurück zur Urkundenverteilung. Jeder Teilnehmer erhielt sein Prädikat und die jeweiligen Richterbeurteilungen. Von jeder⁄m Richter⁄in wurde der Hund benannt, der ihr⁄m an diesem Tag besonders gut gefallen hat.

Herzlichen Dank an alle Helfer und Organisatoren, die sich den ganzen Tag für uns zur Verfügung gestellt haben und dazu beigetragen haben, dass wir einen für alle Hundeführer und Hunde erfolgreichen Tag erleben durften.

Bericht:

Angelika Riedlmüller mit Aeringa aus dem Habichtsreich

Dagmar Hönnebeck mit Haredale Ripple




Bildergalerie vom Sonntag 21.08.2011

Wir bedanken uns für die Fotos bei Anna Auerbach

Aufgabe 1 bei Achim Beringer: Kleiner Walk–up mit "Standtreiben" und Markierung

Hund und Hundeführer liefen an einer Waldkante ca. 20m entlang frei bei Fuß, rechts hinter einer kleinen Baumgruppe warfen Helfer einige Dummys und machten dazu Geräusche. Danach hielt man an und in 20 Meter Entfernung fiel ein Schuss. Die Markierung durfte nach Freigabe vom Hund geholt werden. Schwierigkeit hierbei war die korrekte Fußarbeit unter Ablenkung.

Aufgabe 2 bei Petra Beringer: Suche im hügeligen Nadelwald

Man stand auf einem kleinen Hügel. Danach ging es einen Graben hinunter und wieder hinauf, wo sich eine Gruppe mittelgroßer Fichten befand. Dort waren 8 Dummys ausgelegt. Zunächst warf Frau Behringer mit Geräusch und sichtig für den Hund ein Dummy in diese Baumgruppe. Im Anschluss fiel erst rechts und links jeweils ein Schuß zur Begrenzung des Suchengebiets. Dann durfte man den Hund in eine Suche schicken. Drei Dummys sollten geholt werden. Hier war wichtig, dass der Hund sowohl die Geländeübergänge als auch die Tiefe des Suchengebiets annahm.

Aufgabe 3 bei Martin Kuse: Fuß und Markierung

In einem Waldgebiet mit normalem Bewuchs lief man über zwei Baumstämme Fuß.Der Hund sollte abgesetzt werden und in ca. 20 Meter Entfernung fiel ein Schuss mit Markierung, die dann vom Hund geholt werden durfte. Der Bewuchs war bei dieser Aufgabe niedrig, es ging lediglich über einen kleinen Graben. Im Anschluss wieder Fuß zuräck zum Richter.

Aufgabe 4 bei Achim Beringer: Voran in Richtung Wasser

In einem mit Büschen und Gestrüpp bewachsenem Waldgebiet mit Blickrichtung zu einem Teich bewegten sich zwei Helfer in etwa 25m Entfernung auf einem kleinen Grasweg von links nach rechts. Ein Helfer ließ vorsichtig ein Dummy fallen, der andere schoss. Nachdem sich die Helfer entfernt hatten, sollten man den Hund voran auf das Dummy schicken. Die Wasserkante war nur ca. 2m vom ausliegenden Dummy entfernt. Größte Schwierigkeit hierbei war wohl, dass dieser Teich in der Mittagspause allen Hunden als Abkühlung diente!

Aufgabe 5 bei Petra Beringer: Markierung mit schwierigen Geländeübergängen

Hund und Hundeführer standen im Nadelwald auf einem kleinen Hügel. In etwa 70m Entfernung fiel eine beschossene Markierung auf gerader Linie für den Hund. Schwierigkeit bei dieser Aufgabe war, dass es sehr hügelig war und der Hund dadurch mehrere Geländeübergänge bewältigen musste.

Aufgabe 6 bei Martin Kuse: Zweier Walk-Up mit Markierung

Zwei Teams begaben sich gemeinsam in ein sehr dicht bewachsenes Waldgebiet mit viel Totholz, in dem ein kleiner Trampelpfad „freigelegt“ war. Hundeführer 1 ging mit seinem Hund unangeleint Fuß, Hundeführer 2 mit seinem angeleinten Hund hinterher. In der Mitte mussten beide Hundeführer anhalten und den Hund nach links ausrichten. Dort fiel in ca. 30m Entfernung eine beschossne Markierung, die der Hund nach Freigabe holen durfte. Hierbei waren ebenfalls einige Geländeübergänge wie ein kleiner Bach und diverse Baumwurzeln zu überwinden. Hundeführer 1 reihte sich danach hinter Hundeführer 2 ein. Dieser leinte dann ab und beide Teams gingen den Trampelpfad weiter Fuß. Es wurde nochmals angehalten, beide Hunde ausgerichtet und in gerade Linie erfolgte eine beschossene Markierung, die in dichtem Farn landete und ebenfalls erst nach Freigabe durch den Richter geholt werden durfte.

Aufgabenbeschreibung: Sandra Putz